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Fünf Autumn-Harmony-Teetassen aus Mino-Keramik

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Angebot$120 USD Regulärer Preis$150 USD


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Fünf handglasierte Tassen erinnern an tiefe Herbstfarben und das Erbe der Mino-Keramik, in ruhiger Harmonie zwischen Handwerk und Jahreszeiten.

Natürliche Kurven, unregelmäßige Ränder und leicht unebene Strukturen zeigen Wabi-Sabi und die Wärme der Handarbeit. Erdiges Braun und sanftes Blau vermitteln herbstliche Ruhe.

Jede Glasur hat ihren Charakter: weich und matt oder glänzend wie Sonnenlicht im Laub. Ein Genuss für Geschmack, Blick und Berührung.

Farbschichten gehen von kräftigen in zarte Töne über, als hätte die Zeit sie sanft geformt. Sie zeigen über Jahrhunderte verfeinerte Glasurtechniken.

Zum Verschenken oder selbst Genießen bringt das Set Tee- und Keramikliebhabern einen Moment von Natur und Ruhe im geschäftigen Alltag.

• Herkunft: hergestellt in Japan

• Handwerk: Mino-Keramik

• Lieferumfang:
5 × Teetassen

In Japan von Hand gefertigt , nach traditionellen Töpfertechniken, die jedem Stück ein eigenes Design und eine besondere Struktur verleihen.

Mino-Keramik 美濃焼

Herstellungsprozess

Jeder Arbeitsschritt wird mit Zeit und Sorgfalt ausgeführt. Aus dieser Hingabe entstehen Meisterstücke japanischen Handwerks.

Jeder Arbeitsschritt erhält viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Diese Hingabe lässt außergewöhnliche Werke japanischer Handwerkskunst entstehen.

Formgebung/Hohlguss

(Hohlguss mit keramischem Schlicker, Gaba-Ikomi)

Zunächst wird flüssiger Ton, sogenannter Schlicker (泥漿), in eine zur Formgebung benötigte Gipsform (石膏型) gegossen. Der Gips nimmt Feuchtigkeit auf, sodass der Ton allmählich fest wird. Nach etwa 2 bis 3 Stunden, sobald die Gefäßwand die gewünschte Dicke erreicht hat, wird der überschüssige Schlicker ausgegossen. Das Ausgießen in einem Zug gab dem Verfahren den Namen ガバ鋳込み (Gaba-Ikomi).

Nach einer weiteren Ruhezeit von etwa einer Stunde werden überschüssige Tonreste von Hand entfernt. Anschließend wird die Gipsform geöffnet und der geformte Rohling entnommen.

Formgebung/Maschinelles Formen

(Formgebung mit motorbetriebener Drehscheibe, Douryoku Seikei)

Eine weitere Formgebung erfolgt mit einer motorbetriebenen Drehscheibe. Ein Tonklumpen wird in eine Gipsform (石膏型) gelegt und gegen die Form gedrückt, während sich die halbautomatische Scheibe mit hoher Geschwindigkeit dreht.

Die Formgebung des Porzellans (磁器) erfolgt von Hand. Neben dem Gaba-Ikomi-Guss (ガバ鋳込み) gehört dies zu unseren grundlegenden Formverfahren.

Formgebung 2/Verzieren und Anbringen der Henkel an Bechern

(Verzieren der Becher und Anbringen der Henkel)

Nach der Formgebung wird die Keramik getrocknet und von überschüssigem Material befreit, dem sogenannten Entgraten (バリ取り, bari-tori). Bei Bechern wird jedoch zunächst eine Verzierungstechnik namens Shinogi (鎬) angewandt, bei der Rillen in die Oberfläche geschnitten werden.

Das Shinogi-Muster (鎬) wird vollständig von Hand ausgeführt. Dieser zeitaufwendige Arbeitsschritt prägt das Erscheinungsbild des Stücks entscheidend. Anschließend wird der Henkel angebracht.

Nachbearbeitung nach dem Trocknen

(Entgraten nach dem Trocknen, Kansou-go no Mentori)

Nach dem Trocknen werden überflüssige Stellen abgeschnitten und jedes Stück sorgfältig mit Wasser abgewischt, um die Nachbearbeitung abzuschließen.

Die Arbeit wirkt einfach, ist aber unverzichtbar. Wird sie vernachlässigt, können nach dem Brand Gratlinien zurückbleiben, die das fertige Produkt deutlich beeinträchtigen.

Schrühbrand

(Schrühbrand, Su-yaki)

Nach der Nachbearbeitung folgt der Schrühbrand (素焼き, su-yaki). Die Stücke werden bei einer vergleichsweise niedrigen Temperatur von etwa 800°C rund 6 Stunden gebrannt, um die Feuchtigkeit vollständig aus dem Ton zu entfernen. Dies erleichtert die spätere Bemalung und trägt zu einem schönen Ergebnis bei. Nach dem Schrühbrand (素焼き) ist die Keramik etwas fester und erzeugt beim leichten Klopfen mit der Hand einen trockenen Klang.

Unterglasurdekoration/Pinselauftrag

(Pinseldekor mit Schlicker, Hakeme)

Nach dem Schrühbrand (素焼き) beginnt die Dekoration. Bei einer Technik wird mit einem Pinsel von Hand eine Tonschicht, die Engobe (化粧土), aufgetragen. Jedes Stück wird mit viel Zeit und Sorgfalt verziert.

Diese Technik erzeugt nach dem Auftragen und Brennen des weißen Tons (白土) Farbverläufe auf der Oberfläche. Die entstehenden Nuancen bringen eine besondere Wabi-Sabi-Ästhetik (侘び寂び) zum Ausdruck.

Unterglasurdekoration/Kupferdrucktransfer

(銅版転写, Dōban Tensha)

Beim Kupferdrucktransfer wird ein Muster mit einem Stichel in eine Kupferplatte graviert. Farbpigmente wie Gosu (呉須) werden in die Vertiefungen eingerieben und mithilfe bedruckten Papiers auf das Gefäß übertragen. Die Technik wurde in Mino (美濃) weiterentwickelt und 1889, im Jahr 22 der Meiji-Zeit, vollendet. Bei Fukuro-mono (袋物), Gefäßen mit einer gegenüber dem Körper verengten Öffnung, etwa Tokkuri-Sakeflaschen (徳利), ist das Aufbringen aufgrund der dreidimensionalen Form schwierig und erfordert erfahrenes handwerkliches Können.

Unterglasurdekoration/Bemalung

(Aufmalen der Motive, Ekaki)

Motive wie Pflaumenblüten werden gestempelt oder direkt mit dem Pinsel gemalt. Die Persönlichkeit des Handwerkers verleiht den Arbeiten ihren ausdrucksstarken Charakter. Da jedes Stück von Hand bemalt wird, gleicht keines genau dem anderen.

Wachsreserve

(Wachsreserve, Rou-kake)

Auf Bereiche mit dem Herstellerstempel und auf Stellen, an denen die untere Schicht sichtbar bleiben soll, wird von Hand Wachs aufgetragen. Es verhindert, dass die Glasur dort haftet. Diese sorgfältigen Handgriffe führen zu unterschiedlichen Ergebnissen am fertigen Stück.

Glasieren

(Glasieren, Yuuyaku-kake)

Nach Abschluss der Dekoration beginnt das Glasieren. Dieser Schritt bestimmt das spätere Ergebnis maßgeblich. Wie die Glasur aufgetragen, verteilt und überschüssiges Material entfernt wird, beeinflusst die Oberfläche. Gleichmäßige Ergebnisse beruhen auf dem Können erfahrener Handwerker.

Auch die Auswahl der passenden Glasur ist entscheidend. Das Verhältnis der darin enthaltenen Gesteinspartikel und die Auftragsweise werden sorgfältig abgestimmt, um die besondere Wabi-Sabi-Ästhetik (侘び寂び) bestmöglich hervorzuheben.

Glattbrand

(本焼成, Honshōsei)

Den Abschluss bildet der Glattbrand (本焼成), der wichtigste Arbeitsschritt. Die Keramik wird in einem auf 1300°C erhitzten Ofen etwa 20 Stunden gebrannt. Vom Einsetzen bis zum Entnehmen dauert der Vorgang ungefähr zwei Tage. Das Ergebnis hängt unter anderem vom Abstand zur Wärmequelle, dem Gasdruck, einer oxidierenden oder reduzierenden Atmosphäre und sogar der Jahreszeit ab. Normalerweise werden diese Faktoren sorgfältig aufeinander abgestimmt, um eine gleichbleibende Qualität zu erzielen. Gelegentlich entsteht durch zufällige Vorgänge beim Brennen jedoch eine unerwartete Schönheit, die als Yōhen (窯変), Veränderung im Ofen, bezeichnet wird.

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